Brautpaar sitzt eng beieinander in einer sonnigen Gasse aus Naturstein
4. Juli 2026

Verlobt – was nun? Die ersten Schritte

Zuerst einmal: Herzlichen Glückwunsch. Bevor es an Listen und Locations geht, dürft ihr diesen Moment ruhig eine Weile einfach geniessen. Die Verlobungszeit ist eine der schönsten überhaupt – sie muss nicht sofort in Planungsstress umschlagen.

Wenn ihr dann bereit seid, helfen euch diese fünf Schritte, ruhig und geordnet zu starten, statt euch von der ersten Aufregung treiben zu lassen.

1. Nicht überstürzen

Der häufigste Fehler ganz am Anfang: sofort Locations anfragen und Termine vereinbaren, bevor überhaupt klar ist, was ihr wollt. Nehmt euch die Zeit, zu zweit eure Vorstellungen abzugleichen. Gross oder klein? Nah oder weit weg? Klassisch oder ganz frei? Es lohnt sich, das zu klären, bevor ihr die erste Besichtigung bucht – sonst besichtigt ihr Dinge, die für einen von euch beiden gar nicht in Frage kommen.

Schaut euch in Ruhe um, sammelt Inspiration und findet heraus, was euch gefällt und was nicht. Erst danach startet ihr viel gezielter in die Planung.

2. Die Eckpunkte festlegen

Sobald die Richtung stimmt, helfen ein paar grobe Rahmendaten:

  • Wie viele Gäste stellt ihr euch ungefähr vor?
  • In welcher Region soll gefeiert werden?
  • Welche Art von Trauung – standesamtlich, kirchlich, frei? (Dazu hilft der Beitrag Standesamt, kirchlich oder frei?.)
  • Welches Budget habt ihr grob im Kopf?

Mein wichtigster Tipp dazu: Seid beim Datum flexibel. Je offener ihr seid – ein Freitag statt Samstag, Frühherbst statt Hochsommer –, desto grösser ist die Auswahl an Locations und Dienstleistern und desto entspannter wird die Planung. Wer sich früh auf ein einziges Datum festlegt, hat es deutlich schwerer.

3. Organisiert bleiben

Viele merken erst spät, wie schnell eine Hochzeitsplanung unübersichtlich wird. Ein paar einfache Gewohnheiten helfen enorm:

  • Führt Listen – To-dos, Wünsche, offene Fragen.
  • Sammelt alles an einem Ort – Offerten, Verträge und Absprachen gehören zentral zusammen, nicht verstreut im Postfach.
  • Beschränkt euch auf einen Kommunikationsweg, zum Beispiel E-Mail. Das macht es später viel einfacher, etwas nachzuschlagen.

Am einfachsten geht das mit einer Vorlage, die euch durch die Planung führt. Dafür gibt es meinen gratis Hochzeitsplaner als Excel – mit Checkliste, Gästeliste, Dienstleister-Übersicht und einem Budget-Blatt, das selbst mitrechnet.

4. Das Budget von Anfang an mitdenken

Unterschätzt den Budgetplan nicht. Gerade zu Beginn, wenn noch vieles offen ist, verliert man schnell den Überblick – vor allem bei den vielen Nebenkosten, die am Anfang gar nicht auf dem Schirm sind. Wer von Anfang an grob festhält, was wohin fliesst, steuert entspannter.

Ein realistisches Gefühl für die Zahlen gibt euch der Überblick Was kostet eine Hochzeit in der Schweiz? – mit Richtwerten pro Posten in CHF.

5. Sichert früh, was euch wichtig ist

Beliebte Daten und gefragte Dienstleister sind oft ein Jahr im Voraus vergeben – das gilt für Locations genauso wie für Fotografen. Das heisst nicht, dass ihr alles sofort buchen müsst. Aber überlegt euch früh, was für euch oben auf der Liste steht, und sichert genau das rechtzeitig. Für alles andere bleibt danach in Ruhe Zeit.

Ein schöner erster Schritt zu zweit

Und wenn ihr Lust habt, die Verlobungszeit auch festzuhalten: Ein Verlobungsshooting ist ein entspannter Einstieg. Ihr lernt das Gefühl vor der Kamera kennen – das macht euch am Hochzeitstag sicherer –, und ihr habt schöne Bilder aus einer Zeit, die viel zu schnell vorbeigeht.

Wenn ihr euren Tag später gemeinsam durchgehen möchtet, begleite ich Hochzeiten in der ganzen Deutschschweiz als Hochzeitsreportage. Meldet euch jederzeit über die Kontakt-Seite – ganz ohne Druck.

Eure Hochzeit anfragen