Zum ersten Mal vor der Kamera
Natalie und Luca sind seit einer halben Ewigkeit ein Paar. Vor der Kamera gestanden sind sie in dieser Zeit genau einmal: zehn Minuten, in den Ferien auf den Malediven. Das war’s.
Entsprechend war die Ausgangslage klar, als wir uns am 26. Juli, an einem warmen Sommerabend, am Hafen von Arbon trafen: zwei Menschen, die sich sehr gut kennen – und eine Kamera, die sie noch nicht kennen.
Dass am Anfang ein bisschen Nervosität dabei ist, gehört dazu. Fast niemand steht zum ersten Mal vor einem Objektiv und fühlt sich sofort wohl. Die Frage ist nur, wie schnell sie verschwindet.
Arbon – Hafen, Wiese und viel Bodensee
Arbon liegt am Schweizer Ufer des Bodensees, im Kanton Thurgau. Die Stadt hat römische Wurzeln – damals hiess sie Arbor Felix – und heute eine Uferpromenade, die an einem Sommerabend genau das bietet, was man für ein Paarshooting braucht: offene Wiesen, alte Bäume, ein Steinufer mit Schilf und einen weiten Blick über den See, in den die Sonne fällt.
Kein Ort, an dem man eine Kulisse suchen muss. Man geht ein paar Schritte, und das Licht macht den Rest.






Ankommen statt posieren
Wir haben nicht mit Posen angefangen, sondern mit Gehen – zuerst durch die Gassen der Altstadt, unter den Arkaden hindurch, dann hinunter zum Hafen und über die Wiese. Hand in Hand, ein bisschen reden, nichts müssen.
Nach den ersten Minuten war die Anspannung weg. Was danach kam, hat wenig mit Anleitung zu tun und viel mit den beiden selbst: Wer so lange zusammen ist, hat einen eigenen Rhythmus – wie man sich anschaut, wie man sich anfasst, worüber man lacht. Das muss man nicht inszenieren. Man muss nur den Moment erwischen.
Und die Momente kamen. Luca, der Natalie auf den Rücken nimmt. Die beiden, die mitten auf der Wiese stehen und einfach lachen. Der Blick, der eigentlich nicht für die Kamera gedacht war.












Ans Wasser, bevor die Sonne weg ist
Für die letzte halbe Stunde sind wir ans Steinufer gegangen. Schilf, grosse Steine, glattes Wasser – und die Sonne, die inzwischen so tief stand, dass sie einen goldenen Streifen über den See legte.
Ein Schwan hatte offenbar beschlossen, dass er auch aufs Bild gehört. Er blieb die ganze Zeit in der Nähe.
Das sind die Bilder, für die man den Abend überhaupt gewählt hat: die beiden auf einem Stein am Ufer, die Sonne im Rücken, nichts als See dahinter. Ruhig, warm, ohne Ablenkung.









Danke, ihr zwei
Es war ein einfacher, unkomplizierter Abend. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, viel gelacht – und ein paar richtig schöne Bilder mitgenommen.
Zehn Minuten auf den Malediven waren die ganze Vorerfahrung. Man sieht es den Bildern nicht an.
Selbst ein Paarshooting am Bodensee?
Ihr wart noch nie vor einer Kamera und wisst nicht recht, ob das etwas für euch ist? Genau das war die Ausgangslage an diesem Abend. Es braucht keine Erfahrung, nur ein bisschen Zeit und einen Ort mit gutem Licht – und davon gibt es am Bodensee einige.
Schaut euch mein Paarshooting an oder schreibt mir ganz unverbindlich. Wer vorher lesen will, wie man vor der Kamera locker wird: Entspannt vor der Kamera.